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„Man muss nur wollen, daran glauben, dann wird es gelingen.“

Graf Ferdinand von Zeppelin

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NEWSLETTER MAI 2024

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Lernorts Landshut, liebe Interessierte,

gerne möchten wir Sie mit diesem Newsletter über die weitere Entwicklung des „Lernorts Landshut“ informieren, vor allem zur Frage der Konservierung versus Rekonstruktion.

Es tut sich Einiges. Die Umbauarbeiten in der „Halle Q“ am Flughafen Friedrichshafen sind Anfang Mai größtenteils abgeschlossen. Die Arbeiten im neugestalteten Foyer und im Außenbereich werden aber noch bis in den Sommer andauern. Nach Abschluss der Umbauarbeiten können weitere Planungen und Umsetzungen für den künftigen Lernort

beginnen.


Wichtig: Der künftige Standort der „Landshut“ ist fertiggestellt, so dass die Maschine und die dazugehörigen Einzelteile nun umziehen können. Allerdings liegen genaue Informationen zum Zeitpunkt und Ablauf des Umzugs noch nicht vor.


Inzwischen hat Frau Dr. Dominique Hipp Kontakt zu einigen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aufgenommen. Sie ist als Referentin in der Projektgruppe der bpb sehr an einem weiteren Austausch interessiert. Wir möchten alle Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ermuntern mit Frau Dr. Hipp Kontakt aufzunehmen unter der Mailadresse dominique.hipp@bpb.de


Die bpb hat zudem auf Ihrer Projektseite einen wichtigen Beitrag zur Frage der Konservierung der „Landshut“ eingestellt. Diesen und viele weitere Informationen gibt es in der ausführlichen Version unseres Newsletters (Button unten).

Sie wollen keine Infos mehr verpassen? Dann tragen Sie sich unter "Mitmachen" in unsere Unterstützer*innenliste ein und geben Ihre Mail Adresse für unseren Newsletter an.

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ZUM AKTUELLEN STAND

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer des Projekts „Lernort Landshut“, liebe Interessierte,

es geht weiter voran, auch wenn es nach außen hin nicht immer gleich sichtbar wird. Das Projekt „Lernort Landshut“ hat seinen festen Standort in Friedrichshafen. In der Anlage übersenden wir Ihnen, mit freundlicher Genehmigung des Autors Martin Hennings, einen Artikel, der am 27. Mai in der Schwäbischen Zeitung auf Seite 9 erschienen ist.


Am 12. Juli wird Frau Staatssekretärin Juliane Seifert vom Innenministerium, Herr Präsident Thomas Krüger von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb mit seinem Mitarbeiterstab, sowie der Förderer und Impulsgeber Martin Gerster, Bundestagsabgeordneter der SPD nach Friedrichshafen kommen, um über den aktuellen Stand zu berichten. Auch die Unterzeichner dieses Infobriefes werden dabei sein und anschließend berichten.


Dem Vernehmen nach gibt es gute Fortschritte bezüglich des künftigen Standorts auf dem Flughafenareal. Sobald der Vertrag unterschrieben ist, werden die notwendigen Umbaumaßnahmen in Angriff genommen, so dass hoffentlich die künftige Halle Anfang des nächsten Jahres genutzt werden kann.


Die Projektgruppe der bpb wurde in den letzten Monaten um eine Referentin und einen Referenten personell verstärkt. Beide haben bereits in unterschiedlichen Museen gearbeitet und dort Erfahrungen sowohl im Kuratieren von Ausstellungen als auch in der Vermittlungsarbeit gesammelt. In den letzten Wochen hat das Projektteam auf zwei wissenschaftlichen Tagungen Aspekte der Projektkonzeption vorgestellt und diese mit dem Fachpublikum diskutiert. Das Team erarbeitet die konzeptionellen Grundlagen vom Betrieb bis hin zum Thema Inklusion.

Dadurch dass das „Lernprojekt Landshut“ bei der bpb verortet ist, wird das begleitende Bildungspaket hausweit in unterschiedlichen Medien erarbeitet. So entsteht beispielsweise eine Publikation der Reihe „Zeitbilder“ zur Geschichte der „Landshut“. Die Projektseite www.bpb.de/lernort-landshut wird ständig ausgeweitet und begleitet den Fortschritt. Dort wird über den Workshop mit Schülerinnen und Schülern sowie Zeitzeuginnen und Zeitzeugen in Friedrichshafen berichtet, der im vergangenen Herbst stattfand. Weitere Workshops sowie fachwissenschaftliche Beiträge sind geplant. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) veranstaltet die bpb im kommenden Herbst in Friedrichshafen einen Workshop für Lehrerinnen und Lehrer, die in Zukunft mit ihren Schülerinnen und Schülern den Lernort für den außerschulischen Unterricht nutzen werden.


Wir sind überzeugt, dass das Projekt „Lernort Landshut“ spätestens 2024 im wahrsten Sinne des Wortes sichtbar und dann bald für die breite Öffentlichkeit nutzbar wird.


Wir sind überzeugt, dass alle Beteiligte mit Hochdruck und großem Engagement am Projekt „Lernort Landshut“ arbeiten.


Wir wünschen uns eine breite Unterstützung durch viele Menschen, Institutionen, der Region um der Demokratie eine wichtige Stimme zu geben.


Auch wünschen wir uns eine ideelle Unterstützung des in der Bundesrepublik einmaligen Projekts durch die Stadt Friedrichshafen.


Wir sind überzeugt, dass das Projekt „Lernort Landshut“ in Friedrichshafen für viele Schülerinnen und Schüler und Jugendlich aber auch für Erwachsene ein Anziehungspunkt sein wird, um Geschichte und Demokratie hautnah zu erfahren.

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STANDORT FÜR DIE LANDSHUT GEFUNDEN

Wir freuen uns, dass mit der Unterzeichnung des Mietvertrags ein weiterer wichtiger Schritt für den "Lernort Landshut" erreicht worden ist. Wir sehen der Eröffnung 2026 mit großem Interesse entgegen. Gleichzeitig wissen wir, dass bis dahin viele weitere Schritte und Maßnahmen erfolgen werden, unter Einbeziehung von Betroffenen, Wissenschaft und der ganzen Region.

Die Pressemitteilung der bpb finden Sie untenstehend.

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WELT-INTERVIEW: NUR EINE WEHRHAFTE DEMOKRATIE IST STABIL – DAS ZEIGT DIE "LANDSHUT"

Wie geht es weiter mit der 1977 in Somalia befreiten Lufthansa-Boeing „Landshut“? Der Publizist Martin Rupps erklärt, wofür das Flugzeug steht und warum auch Zigarettenasche von Helmut Schmidt in die künftige Ausstellung gehört. Weiterlesen...

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UNSERE IDEE

Zur Förderung eines Museums der deutschen Demokratie in Friedrichshafen mit dem Schwerpunkt der „Landshut“ hat sich ein unabhängiger Unterstützerkreis aus ehemaligen Geiseln und Befreiern der „Landshut“ sowie Persönlichkeiten aus der Bodenseeregion und dem Land gebildet. Die Initiative dazu haben Landrat Lothar Wölfle (Bodenseekreis) und der Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion Norbert Zeller ergriffen. Seit über drei Jahren schlummere die „Landshut“ in Friedrichshafen. Jetzt sei in Berlin endlich eine positive Entscheidung getroffen und mit der Bundeszentrale für politische Bildung ein starker Partner gewonnen worden, zeigen sich Wölfle und Zeller erleichtert.

Der Unterstützerkreis begrüßt die Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestags vom 27. November 2020, wonach 15 Millionen Euro zur Umsetzung eines Ausstellungskonzepts „wehrhafte Demokratie“ in Friedrichshafen zur Verfügung stehen. Darin enthalten sind der Bau eines Museumsgebäudes, das museumspädagogische Konzept und die Betriebskosten für mindestens zehn Jahre. Die Federführung hat dabei die Bundeszentrale für politische Bildung.

Für uns steht die Befreiung der „Landshut“ am 18. Oktober 1977 als Symbol „unserer wehrhaften Demokratie und einer freien Gesellschaft, die sich von Terror nicht unterkriegen lässt“.

Es gilt, wehrhaft für unsere Demokratie zu stehen und Toleranz, Pluralität, individuelle Freiheit, Menschenrechte gegen jegliche Bedrohung durch Extremismus und Terror, gleich welcher Couleur, zu schützen und zu verteidigen.

Wir freuen uns, dass ein Demokratie-Museum (Arbeitstitel) in Friedrichshafen an die Entführung unschuldiger Menschen in der Lufthansa-Maschine „Landshut“ und den Mord an Flugkapitän Jürgen Schumann erinnern soll, aber auch die terroristische Herausforderung bis in die Gegenwart in den Blick rückt.

Wir sind überzeugt, dass viele Menschen, insbesondere Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Terrorismus jedweder Couleur auseinandersetzen, bis in die heutige Zeit hinein. „Demokratie ist kein Selbstläufer, sondern muss tagtäglich gerade von jungen Menschen positiv erfahren werden“, sind sich Wölfle und Zeller sicher.

Beide Initiatoren sehen in dem neuen Museum eine große Chance für die vielbesuchte Region im Dreiländereck. „Das neue Museum wird ein Magnet, Treffpunkt und Ort der konstruktiven Beschäftigung mit unserem Staat sein.“ Die „Landshut“ ist bereits in Friedrichshafen. David Dornier, Mitinitiator des Projekts, hat zugesagt, ein Grundstück am Flughafenareal zur Verfügung zu stellen. Offizieller Projektstart des Bundes ist am 4. Januar 2021. „Jetzt kann´s losgehen“, freuen sich Wölfle und Zeller mitsamt den Erstunterzeichnern.

Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen aus der Region und aus ganz Deutschland mit ihrer Unterschrift das einmalige Projekt stärken. Wer sich der Initiative anschließen möchte, kann dies weiter unten tun.

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UNTERSTÜTZUNGSERKLÄRUNG

Wir begrüßen die Entscheidung des Haushaltsauschusses des Deutschen Bundestages vom 27. November 2020, 15 Millionen Euro zur Umsetzung eines Ausstellungskonzepts „Die Bundesrepublik als wehrhafte Demokratie und ihre Feinde“ in Friedrichshafen zur Verfügung zu stellen.

Die Befreiung der „Landshut“ am 18. Oktober 1977 ist für uns bis heute ein Symbol unserer wehrhaften Demokratie und einer freien Gesellschaft, die sich von Terror nicht unterkriegen lässt.

Auch heute gilt es, wehrhaft für unsere Demokratie zu stehen und Toleranz, Pluralität, individuelle Freiheit, Menschenrechte gegen jegliche Bedrohung durch Extremismus und Terror, gleich welcher Couleur, zu schützen und zu verteidigen!

Wir sind zuversichtlich, dass mit dem Demokratie-Museum in Friedrichshafen, in dem die ehemals von Terroristen entführte Lufthansa-Maschine „Landshut“ einen Schwerpunkt einnehmen wird, nicht nur an den ermordeten Piloten Jürgen Schumann und die Geiseln der „Landshut“-Entführung erinnern wird, sondern an die Geschichte des Terrors in der Bundesrepublik und seiner Bekämpfung überhaupt.

Wir sind überzeugt, dass viele Menschen, insbesondere Schülerinnen und Schüler, sich aktiv mit dem Terrorismus jedweder Couleur auseinandersetzen möchten und das Demokratie-Museum in Friedrichshafen besuchen werden.

Wir begrüßen ausdrücklich, dass die Bundeszentrale für politische Bildung federführend die konzeptionelle, insbesondere pädagogisch-didaktische Ausgestaltung des Museums übernommen hat. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen sicher, dass ein Demokratie-Museum konzeptionell auf der Höhe der Zeit entsteht und für viele Jahre Bestand hat.

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